| Art: | Synthetisch |
| Legalität: | illegal |
| Wirkung: | euphorisierend |
Wissenschaftlicher Name (Chemie):
3,4-Methylendioxy-N-Methylamphetamin
Synonyme:
Teile, XTC
Geschichte:
Ecstasy basiert auf dem Wirkstoff MDMA, der 1914 bei der deutschen Pharmafirma Merck als Appetitzügler entwickelt wurden ist. MDMA wurde als Arznei eingesetzt, aber wegen 'seltsamer Nebenwirkungen' schnell wieder vom Markt genommen. Danach hörte man eine ganze Zeit gar nichts mehr von MDMA.
Anfang der 70er tauchte es in den USA als therapeutisches Hilfsmittel in der Psychologie wieder auf und wurde dannach langsam zu einer Party- und Meditationsdroge, aber bei weitem nicht in dem Umfang wie heute.
1985 wurde es dann in den USA verboten, im August 1986 zog Deutschland nach, und setzte MDMA und einige verwandte Wirkstoffe auf die Liste des BTMG.
Das störte den 'Siegeszug' von Ecstasy in den 80ern nicht, den es im Rahmen der aufkommenden House- und Elektrowelle (wer wusste denn damals, was Techno ist?) in Europa antrat. Den großen Durchbruch hatte Ecstasy sicherlich mit dem Summer of Love 1988 in England, wo es zusammen mit LSD die Droge Nummer 1 war. Da die Parties sowieso illegal waren (und dies auch sein mussten, weil in England 'Raves' verboten und auch in Deutschland legal nicht durchführbar/bezahlbar waren) war die Illegalität der Drogen Nebensache, zumal die Polizei damals bei weitem nicht die fachliche Qualifikation in Drogenfragen besaß.
In den 90ern kam Ecstasy dann im ganz großen Stil nach Deutschland, besonders mit der riesig gewordenen Techno-Bewegung hierzulande setzten sich die bunten, kleinen Pillen als die Partydroge durch. Das lag damals auch daran, dass die Pillen ziemlich 'rein' waren, also nicht gestreckt. Dies ist heute leider anders.
Anfang der 70er tauchte es in den USA als therapeutisches Hilfsmittel in der Psychologie wieder auf und wurde dannach langsam zu einer Party- und Meditationsdroge, aber bei weitem nicht in dem Umfang wie heute.
1985 wurde es dann in den USA verboten, im August 1986 zog Deutschland nach, und setzte MDMA und einige verwandte Wirkstoffe auf die Liste des BTMG.
Das störte den 'Siegeszug' von Ecstasy in den 80ern nicht, den es im Rahmen der aufkommenden House- und Elektrowelle (wer wusste denn damals, was Techno ist?) in Europa antrat. Den großen Durchbruch hatte Ecstasy sicherlich mit dem Summer of Love 1988 in England, wo es zusammen mit LSD die Droge Nummer 1 war. Da die Parties sowieso illegal waren (und dies auch sein mussten, weil in England 'Raves' verboten und auch in Deutschland legal nicht durchführbar/bezahlbar waren) war die Illegalität der Drogen Nebensache, zumal die Polizei damals bei weitem nicht die fachliche Qualifikation in Drogenfragen besaß.
In den 90ern kam Ecstasy dann im ganz großen Stil nach Deutschland, besonders mit der riesig gewordenen Techno-Bewegung hierzulande setzten sich die bunten, kleinen Pillen als die Partydroge durch. Das lag damals auch daran, dass die Pillen ziemlich 'rein' waren, also nicht gestreckt. Dies ist heute leider anders.
Aussehen:
i.d.R. Pillen
Wirkstoffe:
2C-B, MBDE, MDA, MDEA
Wirkung:
Wie der Name schon sagt, erzeugt XTC meist einen ekstatischen Zustand der Freude und des Genießens. Es ist einfach alles in Ordnung und 'geil'. Reines MDMA wirkt eigentlich nicht halluzinogen, allerdings können durch Mischung/Streckung mit anderen Stoffen und den Placebo-Effekt solche Wirkungen entstehen. Die Wirkung setzt meist eine halbe bis anderthalb Stunden nach der Einnahme ein und beginnt mit einem langsamen Ansteigen der Fröhlichkeit, Heiterkeit und Ausgelassenheit. Brechreiz oder leichte Übelkeit sind in diesem Zeitraum durchaus üblich.
Nach ungefähr einer Stunde wird eine Verstärkung der Gefühlswahrnehmung deutlich, und zwar innerlich und äußerlich. Das heißt, sowohl die eigene Liebe, Zuneigung und Glück werden verstärkt, als auch die Wahrnehmung von Musik und der Zuneigung anderer.
Dies erleichtert unheimlich die Kommunikation mit anderen Menschen, man fühlt sich diesen viel näher und Grenzen werden abgebaut.
Dann setzt die Euphorie ein, die sich bis zur Ekstase steigern kann. Pures Glück.
Diese Wirkung hält meist 3 bis 4 Stunden an.
Vieler User können diesen Trip gut steuern und beenden ihn mit etwas Gras um wieder die innere Mitte zu finden. Manche haben ein Problem mit dem 'runterkommen' (dem Ende des Trips) und stürzen dann in ein tiefes Loch. Sie fühlen sich down und vermissen die Euphorie, die noch vor wenigen Stunden herrschte.
Nach ungefähr einer Stunde wird eine Verstärkung der Gefühlswahrnehmung deutlich, und zwar innerlich und äußerlich. Das heißt, sowohl die eigene Liebe, Zuneigung und Glück werden verstärkt, als auch die Wahrnehmung von Musik und der Zuneigung anderer.
Dies erleichtert unheimlich die Kommunikation mit anderen Menschen, man fühlt sich diesen viel näher und Grenzen werden abgebaut.
Dann setzt die Euphorie ein, die sich bis zur Ekstase steigern kann. Pures Glück.
Diese Wirkung hält meist 3 bis 4 Stunden an.
Vieler User können diesen Trip gut steuern und beenden ihn mit etwas Gras um wieder die innere Mitte zu finden. Manche haben ein Problem mit dem 'runterkommen' (dem Ende des Trips) und stürzen dann in ein tiefes Loch. Sie fühlen sich down und vermissen die Euphorie, die noch vor wenigen Stunden herrschte.
Nebenwirkungen:
unmittelbare Gefahren des Konsums:
Die größte Gefahr bei XTC liegt in der Selbstüberschätzung der körperlichen Fähigkeiten. Die Leute tanzen stundenlang und schwitzen dabei. Da viele aber darauf verzichten, Pause zu machen und Wasser zu trinken, führt dies häufig zur Austrocknung und/oder zum Zusammenbruch des Kreislaufes. Diese Vorfälle können tödlich enden!
Auch das Ende der Euphorie bei nachlassender Wirkung stürzt einige Konsumenten in ein depresives Loch. Hier ist Hilfe von Freunden gefragt. Gut zureden und den Betroffenen beschäftigen hilft da sehr.
Überdosierung:
veränderter Blutdruck, extremer Temperaturanstieg, Ausfall der Nierenfunktion, Herzklopfen, Muskelkrämpfe, Lähmungserscheinungen, Übelkeit, Erbrechen, Panik, Halluzinationen
Ob XTC direkt als Gift tödlich wirkt, ist noch ungeklärt. Die meisten Todesfälle sind auf falschen Konsum und Kreislaufzusammenbrüche zurückzuführen.
Langzeitnebenwirkungen:
Dauerhafte Schädigungen der Nieren, des Gehirns (Serotoninzufuhr) und der Leber. Es wird auch von Psychosen berichtet.
Die größte Gefahr bei XTC liegt in der Selbstüberschätzung der körperlichen Fähigkeiten. Die Leute tanzen stundenlang und schwitzen dabei. Da viele aber darauf verzichten, Pause zu machen und Wasser zu trinken, führt dies häufig zur Austrocknung und/oder zum Zusammenbruch des Kreislaufes. Diese Vorfälle können tödlich enden!
Auch das Ende der Euphorie bei nachlassender Wirkung stürzt einige Konsumenten in ein depresives Loch. Hier ist Hilfe von Freunden gefragt. Gut zureden und den Betroffenen beschäftigen hilft da sehr.
Überdosierung:
veränderter Blutdruck, extremer Temperaturanstieg, Ausfall der Nierenfunktion, Herzklopfen, Muskelkrämpfe, Lähmungserscheinungen, Übelkeit, Erbrechen, Panik, Halluzinationen
Ob XTC direkt als Gift tödlich wirkt, ist noch ungeklärt. Die meisten Todesfälle sind auf falschen Konsum und Kreislaufzusammenbrüche zurückzuführen.
Langzeitnebenwirkungen:
Dauerhafte Schädigungen der Nieren, des Gehirns (Serotoninzufuhr) und der Leber. Es wird auch von Psychosen berichtet.
Suchtpotential:
Ein körperliches Suchtpotential kann in soweit ausgeschlossen werden, als dass es sich um reine Stoffe handelt. Gestreckte Pillen können süchtigmachende Stoffe beinhalten.
Das psychische Suchtpotential ist aber sehr groß, da viele ein Problem mit dem Ende des Euphorie-Gefühles haben. Viele können nicht akzeptieren, dass die Zeit der Ekstase jetzt erst mal vorbei ist und der Alltag einkehrt (der nicht unbedingt weniger geil sein muss).
Generell lässt sich aber sagen, dass der Großteil der User mit XTC umgehen kann und mit den Pillen auch eine verdammt gute Zeit erlebt haben. Gefahren liegen im Nachlassen der Wirkung durch Gewöhnung oder das Problem mit der Unfähigkeit zum Verzicht auf das High.
Das psychische Suchtpotential ist aber sehr groß, da viele ein Problem mit dem Ende des Euphorie-Gefühles haben. Viele können nicht akzeptieren, dass die Zeit der Ekstase jetzt erst mal vorbei ist und der Alltag einkehrt (der nicht unbedingt weniger geil sein muss).
Generell lässt sich aber sagen, dass der Großteil der User mit XTC umgehen kann und mit den Pillen auch eine verdammt gute Zeit erlebt haben. Gefahren liegen im Nachlassen der Wirkung durch Gewöhnung oder das Problem mit der Unfähigkeit zum Verzicht auf das High.
