Sonntag, 27. Februar 2011

Drogen


Nürnberg, 8 Februrar 2011, Ein Junger Mann reisst sich am Plärrer die Kleider vom Leib, setzt sich einen Döner auf den Kopf und versucht anschliessend in der Rushhour den Verkehr in geregelte Bahnen zu lenken.

So oder ähnlich lauten haeufig Schlagzeilen in der Presse. Deshalb stellt sich die Frage, warum nehmen Jugendliche eigentlich Drogen? Fuer die Loesung dieser Frage gibt es wohl mehrer Antworten. Zum einen streben wohl die meisten Jugendlich in der Pubertät immer ein bisschen nach Rebellion, wollen sich Profilieren, das Leben in vollen Zügen genießen. Viele Jugendliche interpretieren diese Sturm und Drang Phase wohl auch mit dem Konsum von Drogen. Oft helfen ihnen Freunde auf diesen Gedanken und es ist wohl auch ein mehr oder weniger kleines bisschen Gruppenzwang, was zum Konsum Motiviert, schliesslich will man(n) den Freunden in nichts nachstehen und keinesfalls zum Aussenseiter der Gruppe werden. Doch wie sind die Wirkungsweisen? Die Risiken? Die Beschaffungsweise? Die Legalitaet? Was sind Harte und Weiche Drogen?


Defintion Harte/Weiche Drogen
Zu den weichen Drogen zählen Cannabis und LSD, einmal wegen der Applikationsform, d.h. sie werden inhaliert oder oral eingenommen und nicht injiziert, zum anderen, weil sie nicht zu einer körperlichen Abhängigkeit führen.
Als harte Drogen werden vor allem Heroin, Amphetamine und sog. Designer-Drogen bezeichnet, da sie injiziert werden und eine physiologische Abhängigkeit erzeugen.

Die Legalität von Drogen/Rauschmitteln ist aufgrund ihrer variablen Erscheinungsfomrne Verschieden und in jedem regelt das Betaeubungsmittelgesetzt, kurz BtMG.
Doch derzeit ueberfluten sogenannte Raeuchermischungen den Markt, das sind synthetisch veraendert THC-Molekyle (der Wirkstoff von Cannabis) deren Langzeitwirkung gaenzlich Unbekannt ist. Durch die Chemisch veraenderte Summenformel fallen fragwuerdigen die Raeuchermischungen nicht mehr unter das BtMG und sind frei verkaeuflich, sogar ohne Alterbeschraenkung im Internet als Raumduft oder sogar Badesalz erhaeltlich, die bunten Verpakcungen Suggerieren Jugendlichen ein cooles legales Erlebniss der etwas anderen Art.

Die Beschaffung illegaler Drogen erfolgt meist ueber Dealer. Dieser Glied in der Kette ist oft ein grosses Risiko fuer die Konsumenten, da sich die Gewinne leicht verfielfachen lassen indem die verkaufte Ware mit teils gesundheitsschaedlichen mitteln wie Rattengift gestreckt werden. Ebenso sind Lockangebote an Jugendliche ala "probier ma, der erste schuss ist gratis!" mit Vorsicht zu genießen, da selbst abhängige Dealer vor nichts Zurueckschrecken um den eigenen naechsten Schuss zu finanzieren.

Jugendkultur und Drogen



Cannabis:

Die bei Jugendlichen, neben Alkohol und Tabak, am weitesten verbreitetste Droge ist Cannabis. Sie wird zur Sinneserweiterung und zur Entspannung verwendet. Aufgrund ihrer lockernden Wirkung, der Steigerung der Phantasie und dem eintretenden Zufriedenheitsgefühl, wird sie von allen Jugendkulturen konsumiert.
Die bekannteste Kultur ist die Reggae Kultur. In der dazugehörigen Musik, wird Cannabis auch oft besungen. Doch auch im Hip-Hop, im Rock oder non-konformen Jugendgruppen ist Cannabis verbreitet.

Amphetamine:

Eine seit den 90er Jahren und dem aufkommen der Technoszene, verbreitete Drogengruppe.
Die bekanntesten Amphetamine sind Crystal Meth, kurz Crystal oder Meth, Speed oder auch Pepp und Ecstasy, wobei letztere die der breiten Bevölkerung am bekanntesten sein dürfte.
Die Eigenheiten, warum Amphetamine vorallem in der Szene der Elektronischen Musik verbreitet und beliebt sind, sind die Reduzierung der Müdigkeit, das verringerte Verlangen nach essen und trinken und der unbedingte drang sich zu bewegen.
Die Gefahren bei Amphetaminen ist die Überdosierung. Wenn man zu viel konsumiert, besteht die Gefahr, das man Dehydriert, weil man im Rausch vergisst Wasser zu trinken. Aufgrund dieser Dehydrierung sind in den letzten Jahren immer mehr Jugendliche dem synthetischen Rausch zum Opfer gefallen.

Ritalin:

Ritalin ist eine der weniger bekannten aber sehr verbreiteten Drogen. Im eigentlichen Sinne zur medikamentösen Behandlung von ADHS – Kindern gedacht, wird sie heutzutage von vielen Studenten in der Lernphase auf die Semesterprüfungen genommen um lernintensivere ergebnisse zu erzielen. Aufgrund seiner aufputschenden wirkung, gelingt es den Studenten mehrere Stunden am Stück zu lernen. Doch die Gefahren dieser Droge sind eklatant. Neben der abhängigkeit die sie erzielen kann, ist die ansteigende körperliche Resistenz gegen den Wirkstoff, ein großes Problem. Durch die Resistenz, braucht der Nutzer eine immer höhere Dosierung um die gewünschten ergebnisse zu erzielen.

Dienstag, 22. Februar 2011

Gründe und Historisches

Warum nehmen Jugendliche Drogen?

Es ist spannend etwas Verbotenes zu tun

Jugendliche nehmen Drogen, um dazuzugehören (Gruppenzwang evtl.)

Man nimmt Drogen um sich Erwachsen zu fühlen Bsp. Alkohol

Drogenkonsum (Haschisch-Joints) um zu entspannen.

Um den Leistungsdruck standzuhalten (Extasy)

Um sich „cool“ zu fühlen (Zigaretten)

Jugendliche suchen den Protest
Was macht den Rausch so attraktiv für Jugendliche?

Geschichtliches zum Drogenkonsum der Jugendlichen.



30er Jahren wurden Drogen (Opiate oder Cocain) von
Erwachsenen konsumiert



60 Jahren verbreitete sich der Drogenkonsum innerhalb der
schwarzen Ghettos in den USA



Von dort aus verbreiten sich die Drogen unter Studenten und
Jugendlichen der Arbeiterschicht aus.



Anschließend kam die Drogenwelle nach Europa unter anderem
nach Deutschland. Konsumenten waren im Alter ab ca. 15 Jahren,
die Haschisch oder Marihuana konsumierten.



Von denen nahmen etwa 1/3 harte Drogen (Opiate wie Heroin).
Die Verbraucher waren überwiegend von der Unterschicht mit
geringer Schulausbildung.



Seit Ende der 90er Jahre wurden die härteren Drogen wie Heroin
von älteren, meist langjährigen Drogenabhängigen konsumiert.
Da die Schüler, Studenten und junge Arbeitstätige über die
Risiken des Opiaten Konsums reichlich informiert waren, sind
sie zu sog.“Party-Drogen“ oder Designer-Drogen wie Ecstasy
übergegangen.

Dienstag, 15. Februar 2011

Besondere Gefahren für Jugendliche

Jugendliche sind mehrfach gefaehrdet, da sich ihr Orgnaismus noch in der Aufbauphase befindet und durch den Konsum von Drogen komplett aus der Bahn geworfen werden kann, ausserdem sehen Dealer leider oftmals in Jugendlichen leichte Beute. Gruppenzwang ist ebenso ein grosser Problemfaktor im Bereich Abhaengigkeit.

Detail - Speed


Legalität:  illegal
Wirkung:  aufputschend (körperlich)
Synonyme:
Pepp

Geschichte:
Speed tauchte als Amphetamin erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in wirklich großen Mengen auf und hatte seinen großen Durchbruch in den 80ern als die Aufputschdroge der Yuppies. Bis zur Erschöpfung arbeiten, dann schniefen um noch mehr zu arbeiten und noch mehr Geld zu verdienen, das war damals die Lebenseinstellung. In den 90ern entwickelte sich Speed zur Partydroge.


Wirkung:
Wie bei den meisten neueren Drogen kann man hier auch am Namen eine Wirkung ablesen, nämlich das schnelle, blitzartige Erleben. Meist setzt die Wirkung 10 bis 20 Minuten nach der Einnahme ein (manchmal auch eher). Man fühlt sich körperlich topfit und die Müdigkeit ist wie weggeblasen. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist größer als im Normalzustand. Der Appetit ist gehemmt. Die Wahrnehmung ist leicht verändert. Die Wirkung hält meist 5 bis 10 Stunden an.

Nebenwirkungen:
Durch die aufputschende Wirkung kann eine sehr starke psychische Abhängigkeit einsetzen. Häufig kommt es bei regelmäßigem Konsumenten zu einer Unruhe und Schlaflosigkeit, die Leute können mit ihrem Leben nicht mehr so viel anfangen, sind ständig auf der Suche nach irgendwas und müssen immer aktiv sein. Es können auch Wahnvorstellungen im nüchternen Zustand auftreten. Von da an ist es nicht mehr weit zu Psychose.

Körperliche Beschwerden äußern sich in Lungenhochdruck und Kreislaufproblemen.

Viele Unfälle entstehen auch durch die Verwechslung von Speed mit Koks oder Crystal und daraus resultierende Überdosierungen.

Suchtpotential:
Bei regelmäßigem Konsum besteht die große Gefahr der starken psychischen Abhängigkeit.

Detail - Tabak



Legalität:  legal

Wissenschaftlicher Name (Latein):
Nicotiana Tabacum

Heimat:
Ursprünglich stammt die Pflanze aus Amerika, ist aber heute auf der ganzen Welt zu Hause.

Geschichte:
Die amerikanischen Indiander kannten bereits vor Hunderten von Jahren die berauschende Wirkung dieser Pflanze und nutzten sie zu kultischen Zwecken. Während in Nordamerika Tabak in Pfeifen geraucht wurde, ist von den südamerikanischen Indianern bekannt, dass sie ihn auch schnupften und kauten.

Erste Berichte über das Rauchen von Tabak gelangten über die Seefahrer um Kolumbus nach Europa. Im 16. Jahrhundert brachten spanische Eroberer die Tabakpflanze zunächst nach Spanien, wo sie vor allem als Zierpflanze kultiviert wurde. 1570 führte Jean Nicot, der französische Gesandte in Portugal, die Tabakpflanze in Frankreich ein, die nun zu seinen Ehren Tabacum nicotiana benannt wurde. In der Folgezeit kam am französischen Hof das Schnupfen von Tabak in Mode, während von niederländischen Seeleuten aus jener Zeit bereits das Rauchen des Tabaks bekannt ist. Die erste deutschsprachige Erwähnung der Tabakpflanze findet sich 1579 in einer Schrift über den Tabakanbau. Im 17. Jahrhundert verbreitete sich das Tabakrauchen im Zuge des Dreißigjährigen Krieges über ganz Europa und drang schließlich bis nach China und Japan.

Anbau und Genuss von Tabak wurden in der Folgezeit in vielen Ländern wiederholt verboten, was jedoch eine weitere Ausdehnung des Konsums nicht verhindern konnte. Allerdings blieb das Rauchen auf der Straße in Deutschland bis 1848 verboten.

Der Tabakkonsum erfolgte zunächst aufwändig mit Hilfe von Pfeifen, ehe er mit der Einführung der Zigarre und schließlich durch die Massenanfertigung von Zigaretten Mitte des 19. Jahrhunderts vereinfacht wurde. Den größten Aufschwung erlebte das Rauchen im 20. Jahrhundert. Aufgrund der nachweisbar damit verbundenen Gesundheitsrisiken ergreifen jedoch immer mehr Staaten Maßnahmen, den Zigarettenkonsum einzuschränken.


Wirkung:
Es kommt zu einer gesteigerten Aufmerksamkeit, das Gedächtnis wird unterstützt, die Stresstoleranz nimmt zu, während gleichzeitig Erregung und Aggression abnehmen. Allerdings wird die akute Wirkung des Rauchens in erheblichem Maße von der individuellen Situation und Stimmungslage des Konsumenten beeinflusst.

Beim Rauchen werden etwa 30% des in der Zigarette enthaltenen Nikotins freigesetzt, wovon bis zu 95% beim intensiven Inhalieren resorbiert werden. 25% des inhalierten Nikotins erreichen innerhalb von 7-8 Sekunden das Gehirn, wo es auf die so genannten nicotinergen Acetylcholinrezeptoren wirkt und eine Reihe physiologischer Reaktionen auslöst, in deren Verlauf die Ausschüttung bestimmter Botenstoffe und Hormone aktiviert wird. Hierdurch kommt es u.a. zu einer Zunahme der Herzfrequenz, einem Blutdruckanstieg, einer Abnahme des Hautwiderstandes und einem Absinken der Hauttemperatur. Zu den zentralen Effekten gehören vor allem die Steigerung der psychomotorischen Leistungsfähigkeit sowie der Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen.

Nebenwirkungen:
Beim ungewohnten Tabakkonsum stehen in der Regel Vergiftungserscheinungen im Vordergrund, die sich in Form von Speichelfluss, Schwindelgefühl, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Herzjagen bis hin zu Bewusstseinsstörungen und komatösen Zuständen äußern können.

Langzeitschäden:
Während das Nikotin in erster Linie für die Suchterzeugung verantwortlich ist (s.u.), werden die eigentlichen Gesundheitsschäden vornehmlich durch die zahlreichen anderen Schadstoffe verursacht, von denen etliche nachweislich krebserzeugend sind, zu besonderen Gefährdungen in der Schwangerschaft führen und auf die Gefäße wirken. So fördert das Rauchen die Verengung und Verkalkung der Blutgefäße, was zu schwerwiegenden Durchblutungsstörungen insbesondere der Herzkranzgefäße und der äußeren Gliedmaßen führen kann und die Thromboseneigung begünstigt. Durch die Konsumform des Rauchens sind insbesondere die Atmungsorgane von Schädigungen bedroht - von einer chronischen Bronchitis bis hin zu Lungenkarzinomen, die in 90-95% der Fälle im Alter zwischen 35 und 69 Jahren als Folge des Rauchens eingeschätzt werden. Darüber hinaus werden 40-45% alle Krebstodesfälle ursächlich auf das Rauchen zurückgeführt. In Deutschland muss jährlich von 111.000 tabakbedingten, frühzeitigen Todesfällen ausgegangen werden, das heißt täglich sterben ca. 270 Raucher oder Raucherinnen. Die durch das Rauchen verursachten Kosten (Kazinome, Herzkreislauf-Erkrankungen) schätzt die Deutsche Gesellschaft für Nikotinforschung auf 150 Milliarden Deutsche Mark.

Suchtpotential:
Das hohe Suchtpotenzial wird neben der direkten Wirkung auf die nicotinergen Acetylcholinrezeptoren vor allem der Beeinflussung des Dopaminsystems zugeschrieben. Es wird angenommen, dass durch diesen Botenstoff maßgeblich der Belohnungseffekt des Rauchens vermittelt wird. Da die regelmäßige Nikotinaufnahme eine Vermehrung der zentralen nicotinergen Acetylcholinrezeptoren bewirkt, kommt es beim Ausbleiben der Nikotinzufuhr zu Entzugssymptomen.Die hohe gesellschaftliche Akzeptanz stellt hier ebenso wie beim Alkohol ein besonderes Risiko dar.

Detail - Alkohol




Geschichte:
Gegärte Fruchtsäfte werden seit langer Zeit von Menschen zum Genuss und zur Berauschung benutzt.

Aussehen:
Alkohol ist eine farblose Flüssigkeit. Getränke, die Alkohol enthalten, können aber andere Farben haben.

Wirkstoffe:
Alkohole

Wirkung:
Alkohol wirkt auf verschiedenen Niveaus. In geringen Dosen wirkt er entspannend, aufheiternd und anregend.

In größeren Dosen stört er die Motorik, das Denk- und Reaktionsvermögen und verursacht einen Rausch. Dieser wird meist als betäubend oder stimmungshebend empfunden, eine halluzinogene oder psychoaktive Wirkung ist eher selten.

Nebenwirkungen:
Kurzzeit:

  • Störung der Motorik, des Denk- und Reaktionsvermögens
  • Neigung zu Selbstüberschätzung, Fehleinschätzung und Agressivität.
  • Dehydrierung (Wassermangel im Körper), dadurch Kopfschmerzen und Unwohlheit

Langzeit:
Leberschäden, Gehirnschädigung, Suchtpotential.

Wechselwirkungen:
Große Gefahr von gesundheitlichen Schäden bei Mischkonsum mit Methadon, Heroin, GHB, Ecstasy, Speed, Antidepressiva und anderen Medikamenten. Diese Aufzählung ist unvollständig, auch der Mischkonsum mit anderen Stoffen kann gefährlich sein. Es wird generell von Mischkonsum abgeraten.

Vorsicht: In Kombination mit MAO-Hemmern gefährlich!

Suchtpotential:
Alkohol ist - mit Nikotin - die gesellschaftlich wohl am stärksten akzeptierte und auch am häufigsten konsumierte und mißbrauchte Droge in der westlichen Welt. Jährlich sterben in Deutschland ca. 40.000 Menschen an den Folgen von Alkohol-Konsum, eine besondere Gefahr stellt die hohe gesellschaftliche Akzteptanz dar, sodass Abhängige ihr Suchtverhalten gut verbergen koennen.